#60 Ghosting & Community: Warum Verbindlichkeit wieder wichtiger werden muss

Shownotes

In dieser Folge von PR KARUSSELL spreche ich mit Kira Brück, freie Journalistin, Autorin, Textchefin, Ghostwriterin und Gründerin der Fine Writers Society.

Kira schreibt für einige der wichtigsten Medien im deutschsprachigen Raum, ist Textchefin des Wirtschaftsmagazins STRIVE, Dozentin an der Burda Journalistenschule und der FU Berlin und hat gemeinsam mit Julia Hackober ein Netzwerk für freie Journalistinnen gegründet.

Unser Thema: Verbindlichkeit in der Medienarbeit. Und zwar aus verschiedenen Perspektiven. Wir sprechen über Ghosting, ein Thema, das viele PR-Menschen nur zu gut kennen. Aber Kira zeigt auch die andere Seite: freie Journalist:innen werden ebenfalls von Redaktionen geghostet. Was bedeutet das für Themen, Pitches, Planung und die tägliche Arbeit?

Außerdem geht es um Community. Warum brauchen gerade freie Journalistinnen Räume für Austausch, Vertrauen und gegenseitige Unterstützung? Was kann eine kleine, gut kuratierte Community leisten, was große Reichweite oft nicht schafft?

In dieser Folge erfährst du:

  • Warum Kira und Julia Hackober die Fine Writers Society gegründet haben
  • Weshalb echte Community mehr ist als Reichweite
  • Warum Ghosting für freie Journalist:innen nicht nur nervig, sondern ein echtes Problem ist
  • Was PR-Menschen aus der Ghosting-Debatte lernen können
  • Warum ein guter Pitch Argumente, Relevanz und echte Geschichten braucht
  • Weshalb „eine spannende Unternehmerin, die auch Kinder hat“ noch keine Story ist
  • Wie wichtig Sichtbarkeit und Auffindbarkeit für freie Journalist:innen heute sind
  • Warum kleine Lebenszeichen auf Social Media manchmal schon reichen

Kira macht sehr klar: Gute PR bedeutet, sich in die journalistische Arbeit hineinzuversetzen. Es braucht Sorgfalt, Recherche, Verbindlichkeit und die Frage: Warum ist genau diese Person, dieses Thema oder diese Geschichte jetzt relevant?

Eine Folge für alle, die besser verstehen wollen, wie Medienarbeit heute funktioniert, warum Beziehungen wieder wichtiger werden und weshalb gute Geschichten mehr brauchen als einen schnellen Pitch.

🎧 Jetzt reinhören und erfahren, warum Verbindlichkeit in der Medienarbeit wieder wichtiger werden muss.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Und wenn man aber dann mal mit all diesen Frauen, die sozusagen dasselbe beruflich machen und die man in den sozialen Medien bewundert hat.

00:00:06: Wenn man mit denen einmal einem Tisch sitzt und sich mal anhört was ist eigentlich die Wahrheit?

00:00:11: Wie geht ihr Leben wirklich?

00:00:13: Welche Struggles hat sie?

00:00:14: Das ist auch so erleichternend!

00:00:17: Es entlastet total zu sehen ach guck an also die kocht auch nur mit heißem Wasser.

00:00:26: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von meinem Podcast PR-Karoussell, der Podcast für Public Relations und Co.

00:00:33: Es geht um alles was zu der Welt der Public Relations dazu gehört – die ist so bunt wie ein Karussell auf der Kirmes!

00:00:39: Und es geht genauso auf und ab….

00:00:42: Mein Name ist Henrike Redeker und ich bin PR-Expertin, Mentorin & Systemische Coach.

00:00:48: In meinem Podcast möchte ich über PR-Verurteile aufklären und erklären, was gute PR ausmacht.

00:00:55: Ich wünsche dir ganz viel Spaß mit der neuen Folge!

00:01:06: Ich spreche heute mit Kira Brück.

00:01:09: Kira ist freie Journalistin und schreibt für, würde man sagen so die allerwichtigsten Medien, die es im deutschsprachigen Raum gibt und die ich auch besonders gerne lese.

00:01:18: Außerdem ist sie Autorin und Dozentin und Gründerin der Fine Writer Society zusammen mit Julia Hackober.

00:01:24: aber das erzählt Kira gleich noch mal alles persönlich und ein bisschen ausführlicher.

00:01:29: Mit Julia habe ich aber auch schon eine Folge aufgenommen.

00:01:31: Das heißt jetzt wäre auch ein guter Zeitpunkt wenn man da auch noch mal rein hören möchte.

00:01:36: Wir kennen uns jetzt schon seit ein paar Jahren und tauschen uns regelmäßig aus, würde ich sagen – das schätzt sich total!

00:01:44: Wir haben jetzt schon einige Themen besprochen und teilweise werden das immer sehr intensive Gespräche teilhaben lassen.

00:01:56: Ihr könnt quasi jetzt einmal reinhören und Mäuschen spielen bei dem, was wir so miteinander austauschen und darüber reden.

00:02:04: Es soll heute vor allem um Verbindlichkeit gehen und zwar zum Thema Community und zu einem Thema wo jetzt viele von uns KommunikatorInnen vielleicht auch noch mal aufhören oder ein Seufzer ausstoßen, und zwar das Thema Ghosting mit dem Kira sich beschäftigt hat.

00:02:23: Aber ich würde sagen wir starten jetzt erstmal rein.

00:02:25: Erstmal herzlich willkommen liebe Kira!

00:02:27: Vielen lieben Dank, hallo!

00:02:30: Ich habe es ja schon so ein bisschen was über dich erzählt aber vielleicht sagst du auch nochmal kurz was du genau machst und was man über dich und über deiner... Arbeit wissen sollte.

00:02:39: Sehr gerne, genau!

00:02:40: Ja ich bin Kira Brück und seit genau zehn Jahren in Berlin.

00:02:43: Vorher habe ich lange in München gewohnt.

00:02:45: Ich hab da auch an der Buda Journalistenschule volontiert.

00:02:48: also ich bin eine ausgebildete Magazinjournalistin.

00:02:51: das ist auch so mein Hauptteil den ich heute mache.

00:02:54: Also ich schreibe für viele große deutsche Magazine Und bin auch frei beruflich Textchefin bei The Strive.

00:03:00: Das ist ein Wirtschaftsmagazin für Frauen das in Hamburg gemacht wird.

00:03:03: Genau ansonsten Schreibe ich so einmal im Jahr Fernbuch, also auch unter meinem eigenen Narben aber auch als Ghostwriter oder Co-Autorin für Prominente.

00:03:13: Ich bin Dozentin an der FU Berlin und an der Buda Journalistenschule.

00:03:17: ich moderiere auch ein kleines bisschen und genau das ist so mein Geschäftsmodell so ein bisschen alles was Spaß macht.

00:03:25: Ja klingt total gut!

00:03:27: Ich kann jetzt schon mal empfehlen Kira auf jeden Fall auf Social Media zu folgen weil man da wirklich richtig tolle Einblicke bekommt In den Beruf, würde ich sagen als Journalistin.

00:03:36: Aber auch in die supercoolen Themen, die du so behandelst.

00:03:41: und eines davon, das picke ich mir jetzt als Allererstes raus ist Die Fine Writer Society.

00:03:45: Das habe ich eben schon angesprochen.

00:03:47: Ich war vor kurzem bei euch als Gästen dabei und durfte bei eurem Format Lunch & Learn was zum Thema Personal Branding erzählen Und hab da nochmal gemerkt wie... wie toll diese Community ist, die ihr da aufgebaut habt.

00:04:01: Das Klein wirklich sehr nischig aber total offen und auf Augenhöhe.

00:04:07: also eine ganz tolle Idee, die Ihr gehabt habt.

00:04:11: Erzähl doch noch mal kurz was Ihr da macht?

00:04:14: Und warum es solche kuratierten Räume braucht?

00:04:20: Julia Hackober und ich hatten die Idee, dass wir gemerkt haben, wenn man mit freien Journalisten entspricht.

00:04:28: Alle haben im Kunde genommen die gleichen Sorgennöte, Ängste machen sich ähnlichen Gedanken.

00:04:33: Und alle sitzen an ihrem Küchentisch und denken, sie sind allein mit diesem Problem oder mit diesen Sorgen.

00:04:39: Da haben wir gedacht, wir müssen ja die Leute einfach mal zusammenbringen?

00:04:42: Das gibt's doch nicht!

00:04:43: Dass wir uns viel zu wenig austauschen.

00:04:48: absolute Überzeugung ist, wir müssen über Geld sprechen.

00:04:52: Also es ist sowieso eine Branche in der man kommt einigermaßen über die Runden aber so richtig reich wird man davon wahrscheinlich eher weniger und wir müssen darüber Geld sprechen.

00:05:01: und diese Haltung ist mal.

00:05:03: also meine Haltung is wenn ne Kollegin für den ähnlichen Text bei derselben Redaktion weniger Geld bekommt dann ist das für mich schlecht Weil dann werden die immer wuchen und nicht mich.

00:05:14: Und ich möchte mehr Geld haben, also wäre es gut wenn wir alle mehr Geld habe wollen!

00:05:17: Das geht aber nur, wenn wir einen Safe Space haben in dem wir über Kohle... Altersvorsorge, über Auftraggeber etc.

00:05:25: sprechen können.

00:05:26: und dann haben Julia und ich gedacht okay so was gibt es ja noch gar nicht.

00:05:29: und mein Hauptgrund war dass ich halt weiß das eben die Kolleginnen also die fest eingestellten Kollegen und Kollegen die machen auch öfter mal mit ihren Redaktionen so Retreats die fahren wir wohin?

00:05:40: und ich dachte mir immer so mann Ich will sowas auch haben Und das ist natürlich so ein Faktor.

00:05:44: als Freiberufler hat man eben keine Weihnachtsfeier.

00:05:46: Man muss sich all sowas selbst organisieren und eben auch in Retreat.

00:05:50: und dann dachte ich mir ok dann organisiert selbst.

00:05:52: Und das Verrückte war, dass unser erstes Betreat ... Das war im März vor rund zwanzig.

00:05:58: Das war innerhalb von kürzester Zeit ausgebucht.

00:06:01: Mittlerweile sitzen wir am vierten Retreat, das hoffentlich im Herbst stattfindet und es ist verrückt wie groß der Bedarf einfach ist.

00:06:11: Es gibt also einmal diese Retreats zweimal ein Jahr.

00:06:13: Einmal machen wir davon eins mit Coaching wo wir wirklich an unseren Themen arbeiten beispielsweise Resilienz.

00:06:18: dann gibt es verschiedene Dinnerabende.

00:06:20: es wird jetzt auch im Herb Im Oktober in Hamburg im Fontenay Hotel einen Salon geben, wo wir mit Afternoon Tea uns zusammenfinden.

00:06:29: Und dann gibt es dieses monatliche Lunch-and-Learn-Format, bei dem wir uns von den Besten ihres Faches was erklären lassen.

00:06:36: Das ist ein digitales Format und die Idee ist immer willkommen zusammen!

00:06:41: Wir wollen uns austauschen und wir wollen vor allem besser werden.

00:06:44: Es soll kein Jammerverein sein, die Branche ist schwierig.

00:06:51: Wir wollen besser werden, wir wollen zufriedener sein, wir müssen zusammenfinden.

00:06:59: Der letzte Satz finde ich total schön was du gerade gesagt hast weil ich habe auch das Gefühl dass so Communities ... wieder wichtiger werden als zum Beispiel Reichweite.

00:07:09: Also, klar alle reden irgendwie darüber.

00:07:11: Communities schlagen Reichweiten aber so richtig ja auch nicht weil Reichweit ist immer noch bei den meisten an erster Stelle würde ich sagen.

00:07:21: Aber also ich merke es schon auch wenn ich mit Kundinnen rede dass diese Communities die wirklich aktiv sind wie das bei euch ja auch ist dass das immer wertvoller wird, ne?

00:07:32: Also ich kann nur sagen.

00:07:33: Ich bekomme über diese Fine Writer Society und unser Netzwerk einfach auch viele Jobs.

00:07:38: Wir haben uns natürlich da hin- und jobt hin- oder herbeben und sagen hey, ich habe da was!

00:07:43: Ich schaffe es nicht.

00:07:44: wer will das machen.

00:07:45: Das ist total wertvoll.

00:07:47: Und als ich noch sagen wollte zum Thema soziale Medien, ich hab das Gefühl, dass eben gerade durch Instagram und LinkedIn wo wir uns natürlich alle immer von unserer besten Seite präsentieren und alle für uns selbst trommeln Das ist da auch was, wie soll ich das sagen?

00:08:03: Dass er schafft weniger Verbindungen.

00:08:06: Sondern viel mehr, oh Gott die sind alle so erfolgreich.

00:08:08: Oh Gott jetzt hatte ich schon wieder für das tolle Magazin geschrieben.

00:08:10: Jetzt war die auf dem Event eingeladen und ich lag aufm Sofa am Abend.

00:08:14: Warum bin ich nicht da eingeladen?

00:08:15: Warum hat mich niemand gedacht?

00:08:17: Und das entzweit uns eher dieses soziale Medien.

00:08:21: Wenn man aber dann mal mit all diesen Frauen, die sozusagen dasselbe beruflich machen und die man in den sozialen Medien bewundert hat wenn man sich einmal anhört was ist eigentlich die Wahrheit Wie geht eigentlich ihr Leben wirklich und welches Struggles hat sie?

00:08:38: Das ist auch so erleichtern.

00:08:41: Es entlastet total zu sehen, ach guck an!

00:08:43: Also die kocht auch nur mit heißem Wasser.

00:08:46: Und das finde ich sehr heilsam und wir brauchen viel mehr Verbindung, mehr denn je miteinander echte Verbindungen.

00:08:53: Ja,

00:08:54: find' ich auch total... Ich bin davon überzeugt, dass durch diese Verbindung dann auch die Verbindlichkeit wiederkommt.

00:09:00: Dass man auch an Dingen festhält Dinge auch durchzieht, die man zugesagt hat.

00:09:07: Das entsteht ja mehr wenn du mit jemandem verbunden bist.

00:09:11: Total

00:09:12: voll auf jeden Fall.

00:09:13: deswegen rate ich auch immer wenn mich jemand fragt wie macht man das?

00:09:17: bekommt man mit redaktion in kontakt?

00:09:20: ich hatte immer wenn ihr wo reinkommen wollt bietet den redakteuren oder RessortleiterInnen oder Textchefs oder mit wem auch immer ihren Kontakt sagt bietet an dass jemand Kaffee trinken geht.

00:09:30: Ja, wenn man sagt okay ich bin sowieso mal für drei Tage in Berlin oder in Hamburg oder in Köln oder München weil ich da etwas zu tun hab dann hängt ein Tag dran und versucht euch mit Leuten zu treffen.

00:09:40: Weil in dem Moment wo die euch einmal begegnet sind und ihr vielleicht die drei Euro Fünfzig in die Hand genommen habt und die auf den Kaffee eingeladen habt das vergessen sie nicht mehr.

00:09:49: Und wenn ihr dann das nächste Mal den Themenpitch schickt Dann erinnern Sie sich daran.

00:09:54: Da denken wir sehr guck mal das war doch die voll nett von der damals gewesen.

00:09:59: Also aufpassen, das war jetzt der erste sehr, sehr gute Tipp von Kira.

00:10:04: Aufschreiben!

00:10:05: Ich glaube den Stift können wir auch in der Hand behalten weil da kommt sicherlich noch viel mehr.

00:10:10: Ich wollte mit dir aber auch und da sind wir auch so ein bisschen darauf gekommen dass wir unbedingt eine Podcast-Folge machen nochmal ein Thema ansprechen weil du hast mich einen Artikel geschrieben und den habe ich bei Social Media gesehen Und zwar ging es darum... Also der Titel von dem Artikel war die Redaktion, die mich ghostete.

00:10:25: Du hast den für journalist.de.

00:10:28: War das nur online oder auch print?

00:10:29: Nee,

00:10:29: als Print und online.

00:10:32: Genau.

00:10:33: Das ist ja irgendwie so ein Thema was ich schon super lange kenne.

00:10:39: Später frage ich dich auch noch mehr Tipps, warum wie man das verhindern kann.

00:10:42: Einen hast du gerade eben schon geteilt aber Ich würde es von dir gerne nochmal wissen Wie bist du da drauf gekommen dass du das thematisiert hast.

00:10:49: und Warum ist das so wichtig für dich gewesen?

00:10:52: Ja ich bin darauf gekommen weil mich immer mehr Kollegen und Kollegen angeschrieben haben, also auch Leute die ich wirklich nur aus dem sozialen Medien kannte.

00:11:00: Mit denen hatte mich aber verbunden das hier für die selben Hefte oder Magazine schreiben Und die mir dann geschrieben haben du pass auf Die leute mit denen ich immer kontakt hatte die antworten wir gar nicht mehr Antworten die dir was so was da los ist.

00:11:14: Ich weiß ich komme überhaupt nicht weiter So und dass es mir öfter passiert immer wieder und dann habe ich dann mal Ich fang dann so an, das aufzuspüren.

00:11:25: Dann fange ich irgendwie an, wenn ich abends auf einem Termin bin auch mal ein bisschen rumzufragen bei den Kollegen.

00:11:29: ist dir das aufgefallen?

00:11:31: Wie ist da die Stimmung?

00:11:32: was meinst du so?

00:11:33: und dann dachte ich okay krass.

00:11:35: ich glaube ich habe hier irgendwie voll Nerv getroffen irgendwie.

00:11:39: und da dachte ich muss da mal etwas zu überschreiben über Ghosting.

00:11:42: ja und ich kannte das Thema aber natürlich auch von der anderen Seite von meiner Zeit beim Bodervalag und auch beim Bauerverlag.

00:11:50: Ich hatte mich da, als ich neu war, immer gewundert, dass die Redakteurinnen und Redakteuren nicht ans Telefon gehen, wenn es klingelt.

00:11:56: Da war ich halt noch so Volontärin.

00:11:58: Und ich dachte, man geht doch ans Telefon

00:12:00: bis

00:12:01: ... Mir dann klar wurde, die gehen nicht ins Telefon.

00:12:04: Weil sie denken, da rufen jetzt PR-Leute an, die hin und irgendwas andrehen wollen.

00:12:08: Und dafür haben Sie keine Zeit, keine Lust.

00:12:10: Also geben sie einfach gar nicht ans

00:12:11: Telefon.".

00:12:13: Das ist mir zum ersten Mal, wer ging hier?

00:12:14: Dass man wirklich den Leute aktiv ghosted.

00:12:17: Eine aktive Entscheidung drückt, ich gehe nicht ans telefon!

00:12:20: Und dass das jetzt aber auch schon beides untereinander so ist... Absolut krass.

00:12:26: und ich dachte darüber muss ich jetzt was schreiben.

00:12:28: Und du kannst nicht vorstellen, was ich an Reaktionen ausgelöst habe?

00:12:32: Ich hab's dann kurz hatte sogar bereut.

00:12:34: Wir haben so viele Leute geschrieben und wollten eben erzählen wie es ihnen damit geht und das war wahnsinnig.

00:12:40: Ja wirklich der Kummerkasten der Zeit lang!

00:12:43: Ja krass, ja coole Geschichte was du gerade gesagt hast mit dem ans Telefon gehen.

00:12:49: Ich muss sagen wenn ich so überlege vor Pandemie als wirklich auch viele noch in den Redaktionen saßen da hatte ich immer das Gefühl wenn man anruft erreicht man auch jemanden.

00:12:59: also da hatte sich das Gefühl gar nicht.

00:13:01: bei mir ist es ich finde es eher das Thema E-Mail, dass man auf E-mails nicht keine Antwort kriegt.

00:13:07: Da hab ich letztens auch einen Instagram-Post zu gemacht, dass sich zum Beispiel eine Antwort finde wie du das passt bei uns nicht.

00:13:15: aber trotzdem danke!

00:13:16: Das ist für mich genauso viel wert eigentlich wie wenn was daraus entsteht.

00:13:22: Kass okay, interessant.

00:13:23: Weil ja weil ich dann für mich weiß ok das Thema passt da jetzt einfach nicht rein

00:13:30: Und diese Person hat es gelesen.

00:13:32: Ja,

00:13:33: oder zumindest hat sie die Überschrift gelesen und hat schon gewusst das passt irgendwie nicht.

00:13:38: Also ich kann das dann auch abschließen für mich.

00:13:42: Bei mir ist es natürlich auch so, ich habe ja AuftraggeberInnen, denen ich auch Rechenschaft schuldig bin.

00:13:48: Und ich weiß noch, dass früher als noch in der Agentur war das dann immer so Ja nicht erreicht?

00:13:52: Ja keine Antwort.

00:13:53: hat man dann irgendwie so weiter gegeben.

00:13:54: Aber das finde ich zum Beispiel total wertvoll wenn's einfach eine Klarab-Sage ist.

00:14:00: Das finde ich... und das weiß ja auch, dass man durchkommt.

00:14:04: Genau.

00:14:05: Dass man den Kontakt handt.

00:14:07: Auf der anderen Seite, da kommen wir gleich nochmal zu Die andere Seite, die Seite jetzt du als freie Journalistin oder auch Festangestellte in einer Redaktion zum Beispiel.

00:14:18: Da

00:14:18: diese E-Mail Flut, die da auch reingehen muss zu ganz vielen verschiedenen Themen und das ist was, was ich z.B.

00:14:26: auch oft höre in meiner PR Sprechstunde Ja, kann ich mir nicht einfach so einen Verteiler kaufen?

00:14:31: Oder ich gucke doch bei Zimpel und lasse mir dann irgendwas raus.

00:14:35: Und das sind die neuen Autoreifen in Pink, werden alle möglichen E-Mailadressen versendet... ...und es hat natürlich auf der anderen Seite gar keinen Mehrwert.

00:14:44: Das kann ich auch verstehen, dass man nicht auf alles antworten kann.

00:14:47: Also wenn ich Mails von PR-Lauten bekomme und ich sehe zum Beispiel da steht ein Lieber Kira Brück Ja, das sind schon so Sachen wo ich denke ja okay man kann ja mal kurz googeln ob ich Frau oder Mann bin.

00:15:02: Oder oft ist es auch so dass... oder manchmal kriege ich E-Mails mit ganz.

00:15:07: also wo ich sehe ok da sind unterschiedliche Schriftgrößen und unterschiedliche Schriften in dieser E-mail.

00:15:11: Also wurde diese zusammen getackert aus verschiedenen Mails oder Komponenten I don't know.

00:15:17: oder ganz häufig krieg ich auch E-mails wo dann so steht's wenn du bei dem Termin komm kannst vielleicht jemandem aus deiner Redaktion schicken Und dann denke ich mir immer...

00:15:25: Deine große Redaktion?

00:15:26: Aus meiner Redaktione denke ich mehr so.

00:15:27: Dann schreibe ich auch wirklich zurück, Ich bin Freiberuflerin!

00:15:30: Ich bin freie Journalistin!

00:15:31: Das fühlst man überall im Internet!

00:15:33: Ja?!

00:15:33: Ich habe keine Redaktionen!

00:15:34: Ich habe einen Journalistenbüro!

00:15:36: Also genau und dann hab' ich irgendwie auch keinen Lust mehr zu antworten manchmal.

00:15:40: Weil wenn ihr so ungenau seid oder euch nicht mal damit beschäftigt um wen es hier gerade geht oder an wen ihr euch hier gerade wendet.

00:15:49: Da hab ich auch keinen Bock mehr.

00:15:51: Ich finde, so ein bisschen Sorgfalt braucht es auch um zu sehen, der interessiere ich ja gerade überhaupt.

00:15:58: Ja absolut!

00:15:59: Das ist das immer das Erste was ich wiedergebe.

00:16:02: Erstmal ist es fünfzig Prozent Recherche zu gucken mit wem möchte ich sprechen?

00:16:07: für wen ist das relevant?

00:16:08: wer hat schon mal etwas zum Thema gemacht wo man vielleicht eine neue Perspektive reinbringen kann oder eine ähnliche Geschichte auch erzählen kann.

00:16:15: Das kann ja sein, es gibt ja auch, finde ich auch Journalistinnen jetzt gerade auf Freie, die sind so doll spezialisiert auf ein Thema wo's dann ja auch automatisch passen könnte.

00:16:26: Du hast auch noch mal so ein schönes Beispiel genannt in unserem Vorgespräch wenn du zum Beispiel sowas bekommst ne E-Mail, eine spannende Unternehmerin und sie hat auch Kinder.

00:16:36: Willst du mit der nicht mal einen Interview machen?

00:16:38: Was

00:16:39: braucht das stattdessen?

00:16:40: Also, man muss sich immer klar machen, dass ich genauso wie ein PR-Mensch losgehen muss mit einem Argument.

00:16:47: Warum ist diese Person dieses Thema relevant?

00:16:50: Warum müssen wir das bringen so?

00:16:53: Das heißt, ich gehe mit diesem Pitch zu einer Redakteurin, zu einem Ressortleiter oder Textchefin und sage hier ist mein Thema, das ist mein Pitch.

00:17:01: Diese Person geht mit diesen Pitch in die Konferenz.

00:17:06: Das heißt, wir haben hier so eine ganze Kette von der PR-Mensch.

00:17:10: Möchte mir eine Person ans Herz legen?

00:17:12: Ich pitche das bei der Redaktion.

00:17:14: Die Redaktionsmuse in der Konferenz pitchen und dann führt es vielleicht zu einem Auftrag.

00:17:18: Das heißt ich brauche Argumente!

00:17:20: Und ein Argument ist einfach nicht, hier ist eine spannende Unternehmerin und die hat auch Kinder.

00:17:26: Das krieg ich so oft geschickt!

00:17:28: Und ich denke mir dann auch manchmal so... Ich würde eigentlich gerne zurückschreiben, Leute passen mal auf, so kann ich nicht arbeiten?

00:17:34: Aber da denk' ich mich, ich muss jetzt den Leuten auch nicht ihre Arbeit erklären.

00:17:38: So, ne?

00:17:39: Aber bei mir hat man wirklich sehr gute Chancen, dass ich einen Thema mit in der Konferenz nehme oder das... Ich bin bei der Strive selbst in den Themenkonferenzen dabei, aber ansonsten muss ich ja eben selbst in die Redaktion das per E-Mail schicken.

00:17:52: Indem man mir sagt was hat diese Person, was andere nicht haben?

00:17:58: Was macht diese Person besonders über?

00:18:00: Was kann diese Person sprechen?

00:18:03: Was wäre sie bereit zu sagen?

00:18:05: Zu welchem Thema kann sich auch etwas sagen, was edgy ist, was irgendwie noch nie irgendwo gelesen wurde?

00:18:11: und dann kann ich losziehen

00:18:13: Was würdest du sagen, wie umfangreich kann so was sein?

00:18:17: Weil ich hab auch immer das Gefühl, dass du länger das ist.

00:18:20: So eine E-Mail, dass ... mehr verwässert das dann auch schnell wieder, ne?

00:18:25: Also es ist ja schon auf Punkt klar.

00:18:26: Die Hemmschwelle zu lesen ist halt je länger der Text ist, desto härter die Hemmschelle loszulesen.

00:18:34: Das kennt man ja selbst wenn man eine Tageszeitung aufschlägt wer das heute noch macht und da ist dann so ein Riesentextwüste.

00:18:40: da hat man immer so eine ähnliche Hemmschwelle wie man weiß.

00:18:43: ich muss jetzt gleich zum Sport.

00:18:45: muss man sich so bisschen überwinden?

00:18:46: Ich würde sagen Also auf keinen Fall einen PDF mit schicken, in dem der Pitch drin ist.

00:18:51: Das muss wirklich eine E-Mail formuliert sein weil das dann wieder ein Schritt zu viel zu sagen bitte öffnen Sie mir das PDF sondern wirklich in fünf sechs Sätzen ganz prägnant sagen dass es das was ich euch was ich die hier verkaufen will und alles weitere gerne wenn du Interesse hast.

00:19:08: Lass uns total gerne telefonieren!

00:19:11: So, ruf mich jederzeit an wenn du da noch weitere Fragen hast.

00:19:14: Das finde ich immer total nett, wenn jemand das anbietet weil ich halt einfach merke in den Telefonaten eröffne sich manchmal eine ganze Welt.

00:19:23: Manchmal ruft man so einen Anreißer und dann telefoniere ich mit den Leuten.

00:19:26: Und dann merkt man, krass die hat ja noch eine ganz andere spannende Frau in ihrem Portfolio.

00:19:30: Die kann nicht viel besser nehmen zum Beispiel.

00:19:34: Ich würde das nicht zu lang machen, sondern am besten noch so mit Bulletpoints.

00:19:39: Wozu kann diese Frau sprechen?

00:19:41: Was sind deren Thesen?

00:19:43: Was ist die spannendsten Punkte im Lebenslauf?

00:19:46: Was kann man von der lernen?

00:19:47: Wenn man das in Bulletpoints macht ... ganz kurz zusammenfasst.

00:19:51: Das Beste war, dann hat man direkt einen Überblick!

00:19:54: Und jetzt... das wollte ich dich eigentlich gar nicht fragen aber jetzt muss ich irgendwie doch noch mal loswerden.

00:20:00: Merkst du dass viel mit KI gemacht wird in so Pitches?

00:20:02: Weil du gerade mit den Bullet Points gesagt hast?

00:20:06: Nee also die waren vorher auch schon.

00:20:08: vor KI kamen Mails wo ich dachte wuch meine Güte.

00:20:13: Also kann ich jetzt nicht sagen.

00:20:15: Es ist nicht so, dass ich manchmal denke ach das ist ja hundert pro mit KI gemacht glaube ich nicht.

00:20:20: Ja okay, spannend.

00:20:24: Erzähl doch noch mal kurz, so die ... Du schreibst für verschiedene Themen.

00:20:30: Du hast die Stripe schon ein paar Mal angesprochen.

00:20:34: Erzähle doch noch einmal wie dein Arbeitsalltag, kann man das so sagen?

00:20:39: Ja, ich hab einen Arbeitsalltag!

00:20:44: Es ist natürlich was anderes als wenn jetzt jemand fest irgendwo angestellt ist.

00:20:48: Ist bei mir ja auch so.

00:20:49: Aber erzähl doch nochmal kurz, wie das so abläuft.

00:20:52: Genau, also es läuft so ab.

00:20:53: Ich hab zwei Kinder wenn die morgens in ihren jeweiligen... Einrichtungen verräumt sind.

00:20:59: Und dann entscheide ich, meistens entscheide Ich dann manchmal auch schon vorher, weil ich meinen Sohn bei der Kita droppe und dann bin ich eh schon bei meinem Büro um die Ecke.

00:21:07: Dann entscheide mich okay, bleibe ich zu Hause oder frage ich in mein Journalistenbüro?

00:21:11: Ich habe in Berlin Mitte ein Büro das heißt Journalisten-Büro Block frei.

00:21:15: Wir sind zwölf freie Journalistinnen und JournalistInnen.

00:21:19: Da hat jeder sein Schreibtisch.

00:21:20: wir sind eine Bürogemeinschaft und da arbeite ich wahnsinnig gerne.

00:21:24: wenn ich jetzt aber viele Gespräche an einem Tag habe oder wenn ich irgendwie weiß, ich will auf keinen Fall unterbrochen werden.

00:21:29: Dann bleibe auch gerne mal zu

00:21:30: Hause.".

00:21:31: Genau und ansonsten lege ich dann los!

00:21:32: Also tatsächlich einfach viel E-Mails beantworten, viel Orgakram, Protagonisten suche, Interviewanfragen rausschicken, Interviewfragen erarbeiten... Und genau das mache ich dann bis meistens so um halb vier.

00:21:47: Und dann bin ich nachmittags mit meinen Kindern zusammen, manchmal arbeite ich aber auch natürlich länger.

00:21:51: Dann übernimmt mein Mann oder wir haben irgendwie Unterstützung durch Babysitter.

00:21:55: und genau also so meistens von neun, neun bis halb vier bin ich am Schreibtisch entweder hier zu Hause oder im Büro oder ich bin halt auf Reportage unterwegs, bin etwas entdecken was herausfinden.

00:22:07: dann genau bin ich halt unterwegs genau und ansonsten Das kennt man ja als Freiberufler, ne?

00:22:14: Dann macht man mal einen Tag ein bisschen Buchhaltung.

00:22:16: Dann hat man auf einmal den ganzen Tag Telefonate geführt und weiß überhaupt nicht, woher die jetzt auf einmal alle kamen.

00:22:22: Dann gibt's auch wieder Tage, wo ich total so'n Dieb-Dive mache, wo Ich wirklich Text schreibe oder mir alles freiraum und weiß okay in dem Tag werde ich nur diesen Text schreiben.

00:22:31: Und dann mach ich das E-Mail-Programm aus, das Handysleise und Schreibe ... So, übrigens ohne KI.

00:22:37: Und manchmal gibt's auch Tage, wo ich Interviews abtippe und so von mich hindödel.

00:22:41: Ja genau!

00:22:43: Was ist denn so ein Tipp von dir?

00:22:45: Weil ich finde es total gut was du gerade gesagt hast dass du dich dann einen Tag hinsetzt.

00:22:49: Ist das dann... weil du auch den Druck hast das abzugeben?

00:22:53: oder hast du da irgendeinen Tipp, dass du sagst okay du kannst, weil du alles ausmachst.

00:22:57: Ich könnte das zum Beispiel gar nicht und ich habe auch manchmal so Tage wo ich auch einfach Sachen erarbeiten muss und schreiben muss.

00:23:02: Und eigentlich nicht die ganze Zeit abgelenkt sein darf, aber ich konnte nie mich da so konzentriert dann reinsetzen.

00:23:09: Ich nehm immer jede Ablenkung wahr!

00:23:13: Ich bin da absolut bei dir.

00:23:14: Bin ja auch Fan von sich damit wieder ab und raus holen zu lassen.

00:23:17: Absolut, ich hab das auch gelernt, dass ich gesagt habe hier wie kann ich es besser machen?

00:23:21: Ich muss die Geräte ausschalten weil wenn man eben nicht open-end arbeiten kann sondern wenn ich wirklich weiß ich muss im Halbfee den Laptop zu klappen dann muss ich das bis dahin geschafft haben und ich bin immer so zwei drei Monate im Voraus ausgebucht.

00:23:34: Und dann gibt es im Prinzip für mich so einen Plan, dass ich weiß okay den Text muss ich bis dann geschafft haben.

00:23:39: Weil wenn ich denen bis dahin nicht schaffe, dann schaff' ich das wieder nicht und das wieder noch nicht.

00:23:43: Das heißt ist müssen immer so Ziele eingehalten werden damit ich nicht in eine Panik komme.

00:23:50: Ich hasse diese Panik die fühlt sich irgendwie so ne Mischung an aus Übelkeit und ich krieg nicht so gute Luft und kann meinen Alltag überhaupt nicht mehr genießen wenn ich weiß ich hänge hinter meiner Arbeit hinterher.

00:24:01: Das heisst es müssten einfach immer.

00:24:04: An dem Tag muss der Text geschrieben sein, dann muss ich es durchziehen.

00:24:08: Dann muss ich diszipliniert sein und kann auch an anderen Tagen undisziplinierend sein.

00:24:12: Und die Ziele?

00:24:13: Wie hältst du sie fest?

00:24:14: Hast du einen Notizbuch, wo du das reinmachst oder machst du sie im Kalender?

00:24:18: Das frage ich ehrlich gesagt für mich.

00:24:20: Ich habe ein Gollesskin-Kalender mit ganz analog.

00:24:25: Da sind zum Beispiel die Wochen, in denen ich für die Strive als Textschiffin gebucht bin, komplett geblockt.

00:24:31: in diesem Kalender.

00:24:32: Ich weiß halt, ich werde diesen Wochen natürlich meine E-Mails bearbeiten und ich werde in diesen Wochen auch vielleicht nochmal irgendeine paar Zitate rausschicken bei einem Text der fertig ist und wo die Redaktion mir den vielleicht ein bisschen später als ich dachte zurück schickt und ich noch die Autorisierungsschleife machen muss so.

00:24:48: Aber abgesehen davon findet in diesen Woche keine andere journalistische Arbeit statt.

00:24:52: Und so ist das dann einfach eingeteilt?

00:24:54: Dann steht da drin... an dem Tag schreibe ich diesen Text.

00:24:58: Das steht da drinnen!

00:24:59: Einfach steht da neben Kalender und dann ist dieser Tag einfach geblockt für diesen Text.

00:25:03: Ja, ja super!

00:25:06: Die Karre von Cube war auch bei euch beim Retreat mit dabei ne?

00:25:09: Weil der habe ich auch einen Coaching gehabt und sie hat mir das auch nochmal total nahe gelegt mit dem Kalender Und zwar halt analog wo man es wirklich reinschreibt.

00:25:19: Und hab ich nur nicht gemacht, mach' ich aber auf jeden Fall.

00:25:22: So jetzt sind wir ein bisschen abgeschweiften und ich habe dich viel über Orgasachen gefragt.

00:25:27: Ich meine das ist ja auch eine total wichtige Frage wie man sie als freie Journalist so arbeitet?

00:25:31: Ja, ich glaub', dass wissen viele gar nicht!

00:25:34: Also ich muss auch sagen wenn ich mit anderen auch spreche, egal ob das jetzt Kundinnen sind oder KollegInnen kommt das ganz oft.

00:25:40: Ja frag doch mal die und die, ne?

00:25:42: Und pitche doch mal an die freien Journalisten dann jetzt.

00:25:47: Ich bin auch in so einer WhatsApp-Gruppe mit verschiedenen PR-Menschen.

00:25:52: Und die sind aber tatsächlich alle, dass sie sehr genau dann sagen, ja, die zu dem Thema und die aber besser nicht zu dem Themen.

00:25:59: Aber jetzt gerade bei Kundinnen merke ich das schon oft, dass Sie dann sagen ... Ach ja, wieso?

00:26:04: Die können das doch vorschlagen!

00:26:05: Wenn es die eine Redaktion nicht macht, können sie's ja Wanders

00:26:07: pitchen.".

00:26:09: Also ich pitche um ... Ich denke, das könnte deine Frage sein... Ich denke, da sind wir wieder bei der Verbindlichkeit.

00:26:24: Da muss man sehr genauer arbeiten und sich überlegen, ist das wirklich was, was diese Redaktion braucht?

00:26:30: Weil sonst verheizt man sich auch!

00:26:32: Ich würde auf keinen Fall einen Tipp an freie Journalistinnen schicken.

00:26:39: Das ist dann so random.

00:26:41: Man denkt nicht, okay, wieso schickt ihr jetzt zehn Themen?

00:26:43: Hat die gar nichts zu tun oder was?

00:26:45: Ich würde zwei Themen schicken!

00:26:47: Ja, okay.

00:26:48: Ah ja, spannend.

00:26:49: Es

00:26:49: sei denn man es beauftragt und muss jeden Monat so und so vier Themen liefern.

00:26:54: Jaja, klar.

00:26:56: Wenn du jetzt bei denen irgendwie so ein Kontingent hast zum Retainer wie man das ja nennt... Dann klar, es ist etwas anderes.

00:27:02: Aber wenn ich als Initiativ auf eine Redaktion zugehe dann sollte man nicht so Quantitäts, eher Qualität vor Quantität, würde ich sagen.

00:27:09: Und wirklich zwei Themen die passen wie Arsch auf einmal und sich vorher noch mal angucken, wie drehen sie ihre Themen?

00:27:16: Wie verkaufen die ihre Sachen?

00:27:18: Wie schreiben die ihre Teaser um das zu verstehen und das ein bisschen nachzumachen?

00:27:24: Ich meine, ich habe immer das Gefühl wenn wir beide sprechen dass wir irgendwie auch in einem Boot sitzen weil es ja doch viel ist was ich ja auch so mache Wie du es jetzt erzählst, damit das dann auch tatsächlich ankommt.

00:27:38: Lass uns noch mal bevor wir hier abschließen weil ich wusste dass, dass wir natürlich länger reden als eigentlich geplant hatte.

00:27:45: aber das Thema Community.

00:27:47: Darüber haben wir uns ja schon öfter darüber ausgetauscht und dieses wie kann ich auch als Person mich nach außen diese Sichtbarkeit schaffen?

00:27:57: Dass ich irgendwie relevant bin oder relevant bleiben wie wichtig ist das wenn man als freie Journalistin zu einem Medium geht, also es spielt Sichtbarkeit auch eine Rolle.

00:28:11: Und merkst du das auch?

00:28:13: Wenn du Themen vorgeschlagen bekommst dass man auch schaut okay wie sichtbar ist die Person?

00:28:19: ich meine gar nicht große Reichweite sondern ist das jemand die einfach die ganzen letzten zwanzig Jahre irgendwo in dem Dorf gesessen hat und noch nie draußen war.

00:28:28: oder schaut man schon ok die ist schon irgendwie präsenter.

00:28:32: Also ich habe mich da auch viel mit beschäftigt, auch schon drüber geschrieben.

00:28:36: Auch von den Journalisten.

00:28:37: wie für Sichtbarkeit brauchen wir jetzt alle oder müssen wir jetzt all kleine Internetpersönlichkeiten werden?

00:28:42: Die Wahrheit ist die dass eine große Reichweite und eine große Sichtbarigkeit hilft einem vor allem wenn man einen Buch schreiben will weil die Buchverlage gucken.

00:28:51: natürlich bringt man seine eigene Fanbase mit Und was sind das überhaupt für Leute die da dieser Person folgen?

00:28:57: so

00:28:58: Da muss man natürlich auch unterscheiden, ist doch mal was anderes.

00:29:01: Wenn ich jetzt eine Fanbase habe von Leuten die alle total sportverrückt sind und ich will jetzt aber ein Buch schreiben über Geburten dann denkt der Verlag natürlich auch so ja oder nee?

00:29:11: okay das reichweite ist nicht immer gleich Gold.

00:29:15: Man muss sich auch gucken wenn wir nicht überhaupt erreichen und sind erst meine Fans die ich da hab dieses Thema wollen.

00:29:21: Bei Redaktionen ist es so dass die Erfahrung zeigt, denen ist es wichtiger, dass man einen guten Text schreibt.

00:29:26: Dass man sein Handwerk beherrscht, verbindlich arbeitet und sich meldet, falls man die Deadline reißen sollte aus welchem Grund auch immer.

00:29:34: Dass mal Rückmeldet, dass irgendwas mit dem Protagonist nicht funktioniert hat.

00:29:38: Dass umplanen musste, der Text, den man hinterher schickt.

00:29:42: das ist was bestellt war also die Zeichenzahl, die Tonalität usw.

00:29:48: Weil die Erfahrung zeigt einfach wenn ich zehntausend Follower bei Instagram hätte Wer würde denn jetzt ernsthaft an den Kiosk laufen und sich die FAZ holen, weil ich darin ein Text geschrieben habe?

00:30:00: Wahrscheinlich nicht so viele.

00:30:01: Das heißt für die Redaktionen ist es wichtiger, dass ich wie eine Dienstleisterin einen guten Text abgebe also mein Handwerk beherrsche.

00:30:11: Aber natürlich ist das so, dass dieses ganze Thema Reichweite als Gesamtkonstrukt eine Rolle spielt.

00:30:18: Und zwar wo werde ich abends eingeladen und wen lerne ich da kennen?

00:30:23: So, also auf welchen Events tone ich rum?

00:30:25: Und ich glaube gerade wenn es um PR geht und wenn du dann deinen Kunden oder Kundinnen verargumentierst warum leid ich jetzt die Kirabrück ein.

00:30:33: Oder warum leide ich die XY ein?

00:30:35: Dann kannst du natürlich auch damit argumentieren Die ist schon ziemlich aktiv und würde von dem Event posten.

00:30:41: Das ist wirklich ein Faktor weil ich zum Beispiel bei einem dieser Abende auch Julia Hackober kennengelernt habe.

00:30:49: Und so, ne?

00:30:50: The rest is history.

00:30:51: Wir haben jetzt das Netzwerk gegründet.

00:30:53: Es ist schon relevant wo man so rumtourennt und das ist natürlich auch ein absoluter Standortvorteil für mich.

00:30:58: ich bin in Berlin Ich habe die Möglichkeit irgendwo hinzugehen abends wenn man jetzt da mal irgendwo komplett dörflich lebt ganz weit weg von allen Großstädten.

00:31:08: ist es was anderes?

00:31:09: gar keine Frage So würde ich das sagen.

00:31:11: Für die Redaktion ist es weniger wichtig, ich persönlich schaue aber trotzdem immer mir an was machen die Leute so in den sozialen Medien um einfach mal einen Gefühl für diese Leute zu bekommen?

00:31:20: Also wie wichtig nehmen sie auch ihre Arbeit oder sind die komplett unauffindbar?

00:31:25: Ja, und das finde ich nämlich aber auch was.

00:31:27: Weil ich hab natürlich auch oft welche bei mir Sitzende die sagen dann so ja, aber bei LinkedIn irgendwie, da guckt gar keiner und es interessiert irgendwie niemanden und bei Instagram eigentlich auch nicht so richtig.

00:31:37: Und dann sag' ich aber auch immer so ja Aber ihr könnt doch trotzdem zeigen was ihr macht Ihr könnt eure Expertise zeigen und vielleicht stößt jemand drauf der sagt genau diese Haltung suche ich gerade und dann ist eben egal wie viele Leute den Post oder kommentiert oder geliked haben sondern Es geht halt darum, dass man irgendwie auch gefunden wird und dafür ist natürlich Social Media total super weil wir da nicht darauf angewiesen sind.

00:32:03: dass jemand jetzt unbedingt direkt unsere Website findet, sondern man kann einen Stichwort reingeben und du kannst einfach da sein.

00:32:09: Genau!

00:32:10: Es ist ja wie ein Archiv.

00:32:11: also es geht ja gar nicht darum ob ich jetzt für diesen aktuellen Post so und so viele Likes oder Kommentare bekommen habe, sondern es geht dir auch darum das auf Long-Term die Leute einen finden und sehen ach guck mal die steht für das sind das Thema und dafür ist sie auch ansprechbar.

00:32:25: Deswegen würde auch immer raten mir zu überlegen muss es wirklich nur eine Story sein?

00:32:30: Oder kann ich daraus einfach ein Post machen weil der Post bleibt und den kann man finden.

00:32:33: Den kann man sich angucken, so ne?

00:32:35: Und deswegen würde ich dann immer eher wenn es um was beruflich ist geht ein Post machen, damit man eben diese Archivfunktion letztendlich hat Ja.

00:32:44: Und ich bekomme wirklich oft die Rückmeldung, gerade wenn es um so Moderationen geht oder auf Konferenzen eingeladen werde, über diese Konferenz zu schreiben und hinterher noch eine Proschüre zu machen.

00:32:56: Ich kriegst so oft zurückmeldet du warst so sympathisch im Internet.

00:33:00: Das sieht natürlich auch an meinen Fotos also das war mir sehr wichtig dass meine Fotos sehr authentisch sind ein bisschen shiny und happy und so bin ich auch.

00:33:08: Ich liebe diesen Beruf.

00:33:09: über alles ja!

00:33:13: Ich bin Freitag nach dem Tag immer traurig, dass ich den Rechner zuklappen muss.

00:33:17: Egal, erst wieder am Montag... Wenn man das transportiert und versucht authentisch zu sein, bekommt man Aufträge.

00:33:26: Es ist leider nicht nur die wahre Leistung, sondern es ist auch so ein bisschen wie verkaufe ich mich?

00:33:32: Ich weiß, dass viele ganz blöd finden.

00:33:34: In einem Teil von mir findest du es auch blöd.

00:33:36: Aber es ist halt ein bisschen part of the game!

00:33:39: Ja, und ich finde ... Ist ja auch eine wichtige Grundlage dafür zu schauen, wie man zusammenarbeiten möchte.

00:33:45: Weil es muss ein Vibe da sein und wenn ich die Person nicht klarkomme, dann steht nichts Gutes daraus.

00:33:53: Ich sag das immer den jungen Journalisten, die mich fragen.

00:33:56: Es ist ein People's Business!

00:33:58: Das

00:33:59: geht um Beziehung.

00:34:00: Es geht darum, dass man gerne mit einem zusammenarbeitet.

00:34:04: Wenn ich mit Redakteuren telefoniere, frage ich immer was ist denn gerade so los bei euch in der Redaktion?

00:34:11: Ich hab das Gefühl, bei euch antwortet keiner mehr so richtig.

00:34:15: Was ist denn los?

00:34:16: Und die sind meistens

00:34:17: so froh,

00:34:18: dass sie mal jemandem erzählen können was gerade für fuckups passieren, dass gerade umstrukturiert wird, dass die Budgets gekürzt werden und alle viel zu viel Arbeit haben.

00:34:26: Dann lassen sie sich bei mir aus und natürlich bleibt es bei mir aber ... Ich glaube, das ist doch was uremenschentliches.

00:34:34: Dass man so gerne auch mal gefragt werden würde, was ist eigentlich bei dir los?

00:34:38: Und ich merke es so oft beim Abendveranstaltung oder so dass ich dann Leute frage, was machst du so, wer bist du so... Was macht dir Spaß?

00:34:46: und die Leute fragen ganz wenig zurück Und das ist wirklich einer meiner absoluten Top-Tipps.

00:34:53: Das ist eigentlich Menschenverstand, so Common Sense.

00:34:58: Fragt die Leute was treibt dich an?

00:35:00: Was macht ihr am meisten Spaß bei deiner Arbeit?

00:35:03: Wofür stehst du morgens auf?

00:35:04: Was ist der wichtigste Aspekt an deine Arbeit für dich?

00:35:07: Die Leute lieben es wenn sie mal etwas Tieferes gefragt werden als einfach nur wo wohnst du in Berlin?

00:35:14: Ja, es spielt jetzt auch schon direkt wieder ein ganz anderes Thema.

00:35:21: Welche Agenda hast du, wenn du irgendwo hingehst?

00:35:24: Und viele haben eben gesagt was bringt mir das, wenn ich da hingehe?

00:35:28: und das finde ich total gut weil ich stelle auch immer total viele Fragen.

00:35:33: Ich erzähle dann natürlich automatisch weniger von mir, aber ich glaube das es trotzdem total hängen bleibt bei den anderen.

00:35:39: Dieses Zuhören, Fragen stellen... Man muss gar nicht immer irgendwie so ein Pitch loslassen was man irgendwie selbst alles Tolles macht sondern die andere Verbindung und dann kommen wir wieder zum Thema Verbindung ist oft viel wirkungsvoller.

00:35:52: Ja also einfach echtes Interesse und dann zu sagen mit der hatte ich so einen Tiefgespräch!

00:35:59: Ich möchte mit da arbeiten

00:36:01: Ich gucke noch mal, was die macht.

00:36:03: Genau und das ist glaube ich viel, viel wirkungsvoller.

00:36:05: also ich glaube natürlich dass mich als Journalistin... ...ich habe natürlich eine krasse Neugierde und ich möchte immer wissen wie andere Menschen ticken?

00:36:13: Wie leben sie?

00:36:13: Wie denken die über alles?

00:36:15: Und das hilft mir in dem Fall und deswegen kann ich nur sagen fragt die Leute einfach mal ein bisschen Sachen und dann beauftragen die euch gerne so!

00:36:23: Also das kriege ich total oft zurück.

00:36:24: meldet die Leute arbeiten einfach gerne mit mir weil ich eben auch über den... Das eigentliche Ding also der Text hinaus mich für sie interessiere und einfach auch mal was investiere, wie zum Beispiel wenn man Mittag essen.

00:36:36: Ich mache

00:36:36: investier ich ganz bewusst die Zeit.

00:36:40: Und ich weiß dass viele Leute so denken so haha es ist ein Partyjob!

00:36:44: Es ist kein Partyjob.

00:36:45: wirklich Netzwerk ist Rente.

00:36:47: das ist wirklich meine Meinung weil man nur über Kontakte seine Aufträge bekommt.

00:36:52: meistens

00:36:53: Das wäre jetzt eigentlich ein super guter Schlusssatz gewesen.

00:36:55: Aber ich habe noch eine letzte Frage, die ich immer stelle und zwar meine drei Tipps für Sichtbarkeit.

00:37:01: Also mein absoluter Top-Tipp ist man muss sich selbst wichtig nehmen!

00:37:05: Es ist im Prinzip so wie wenn man in Therapie geht ja dann nimmt man sicher auch wichtig und sagt okay ich möchte an meinen Themen arbeiten Ich möchte verstehen wie ich ticke wer ich bin Und deswegen investiere ich diese Zeit und ich glaube bei Sichtbarkeiten ist es selber wichtig nehmen, um für sich zu sagen meine Arbeit ist wichtig und das was ich tue ist wichtig.

00:37:27: Und deswegen dürfen auch andere davon erfahren.

00:37:29: Ich glaube dass es so der absolute Mega Punkt.

00:37:32: ja.

00:37:33: Das zweite ist also wirklich Mut zur Lücke!

00:37:35: Ich weiß viele Leute total perfektionistisch sind und man darf wirklich nicht den Fehler machen sich so Content Creator anzuschauen und sozusagen und so will ich jetzt auch posten weil man muss unterscheiden die machen das den ganzen Tag Die haben vielleicht sogar ein Team dahinter die das für sie machen.

00:37:53: Ich kenne auch Leute, die tatsächlich jemanden für Social Media angestellt haben aber natürlich so tun, als wäre das alles... kommt alles von ihnen.

00:38:02: und man fragt sich dann als Außenstehender so Gott wie machen

00:38:04: die das denn?

00:38:05: Das ist so ein bisschen wie die Leute,die in zwei Monaten altes Baby haben und wieder krass gal ihr Unternehmen führen Und in Wahrheit eine Nacht-Dula haben Also jemanden der sich nachts um dieses Baby kümmert damit die Eltern schlafen können und das halt nicht transparent machen und alle anderen da draußen denken sowas sind dass die das alles schaffen und ich schaffe es nicht.

00:38:25: Und das ist so einer meiner Hauptkritikpunkte an Social Media, dass man die Leute in der Nase herumführen kann Wichtige Teile dieses Support-Systems weglässt.

00:38:36: Sollte es kommen, das hin?

00:38:38: Ja!

00:38:38: Ich will sagen, Luxuelücke postet einfach authentisch und es muss nicht perfekt sein.

00:38:45: Das ich finde authentisch sowieso immer am Allerbesten.

00:38:48: Weil es bringt ja niemandem etwas wenn ihr da irgendwas postet und dann lernt man euch kennen und denkt so hey das passt da überhaupt gar nicht zusammen.

00:38:57: Genau also das würde ich empfehlen.

00:38:59: und der dritte Tipp ist die Leute Erinnern Sie sich, wenn sie Aufträge vergeben wollen an die Menschen, die sie zuletzt gesehen haben.

00:39:06: So tickt einfach unser Gehirn so ja?

00:39:09: Wenn jemand zu mir kommt, dann kannst du das und das machen.

00:39:12: Z.B.

00:39:12: gerade vorletzte Woche eine Textschaft-Hätigkeit einmal die Woche Und ich schaffe es aber momentan nicht weil ich jetzt eben bis im September ausgebucht bin, dann überlege ich, wem konnte ich den Auftrag geben?

00:39:23: Dann denke ich zum ersten Mal an meinem Journalistenbüro.

00:39:26: Weil ich die Leute jeden Tag sehe und denke an mein Netzwerk.

00:39:29: Die Foundry Society, weil ich die halt auch ganz oft sehe oder zumindest digital.

00:39:33: Wir haben ja WhatsApp-Gruppen.

00:39:34: Und dann kommt dann die Leute, die ich bei Instagram oft sehe und die Leute ich bei LinkedIn oft sehe.

00:39:39: Deswegen würde ich sagen alleine schon damit die Leute an dich denken ... Poste hin und wieder.

00:39:44: Es geht einfach nur um diesen Erinnerungs-Effekt, im Prinzip wie bei der Werbung.

00:39:48: Du siehst immer wieder dieses eine Produkt in irgendeinem Kauf zu halten.

00:39:51: Und das ist halt durch Social Media diese Möglichkeit gibt es sich immer wieder bei den Leuten in Erinnerung zu rufen.

00:39:56: Das finde ich schon sehr genial muss ich sagen.

00:39:59: Ja super!

00:40:00: Super gute drei Tipps auch alles drei tatsächlich.

00:40:03: was was ich hier noch nicht so gehört habe.

00:40:06: Fantastisch oder?

00:40:07: Gut richtig gut.

00:40:11: Freu ich mich.

00:40:12: Ja,

00:40:13: super!

00:40:13: Kira vielen Dank für deine Zeit und fürs Gespräch.

00:40:17: Wir sind natürlich viel länger als geplant aber das war uns ja beiden vorher klar.

00:40:21: Ich hab alle Infos von dir und würd es in die Show Notes packen.

00:40:25: Und genau, wenn jemand eine Frage hat oder einen Auftrag vergeben möchte ab Oktober bist du wieder erwähnt?

00:40:32: Ab Oktober XX

00:40:34: Genau am Oktober XVI bin ich wieder Sachen annehmen Genau und vielen.

00:40:38: vielen Dank fürs Zuhören Und danke für die tollen Fragen, Henrik.

00:40:44: Es hat mir total viel Spaß gemacht mit dir zu plaudern wie immer!

00:40:48: Ich finde uns das Wichtige ist es war wirklich einfach wie immer.

00:40:51: Also so wie wir's immer machen.

00:40:52: Wir kommen dann von einem zum nächsten Thema und dann sind bei uns einig Haken dran nächstes Thema.

00:40:56: Nächstes Thema genau.

00:40:59: Super

00:40:59: gut.

00:41:00: Vielen vielen Dank.

00:41:01: und dann ja bis bald.

00:41:03: Bis bald tschau-tschau.

00:41:05: Das war's auch schon wieder mit einer Folge von PR Carousel, der Podcast für Public Relations und Co.

00:41:11: Vielen Dank fürs Zuhören und dass du dabei warst heute!

00:41:15: Wir packen alle Links & Infos in die Show Notes zum Nachlesen – ich freu mich natürlich wahnsinnig wenn du diesen Podcast bewertest und liegst und weiter empfiehlst – und sage tschüss und bis zum nächsten Mal!

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